Zimtschnecken - Ich mach sie so

Rezept für Schwedische Zimtschnecken

Es gibt viele Dinge, die als typisch Schwedisch gelten: Raue Winter, scheue Elche, schnucklige Ferienhäuser, frische Beeren… Wenn es um Schwedisches Essen geht, denken wohl die meisten an kötbullar - die kleinen Fleischbällchen, die gern mit Preiselbeersoße gegessen werden und ein Verkaufsschlager der berühmten großen Möbelkette mit vier Buchstaben sind. Für mich sind (neben Hausmannskost) vor allem die süßen Dinge „typisch Schwedisch“. Deshalb gibt´s heute mal ein süßes Rezept: Schwedische Zimtschnecken.

 

Rezepte für Zimtschnecken, die auf Schwedisch übrigens kanelbullar heißen, gibt es in ähnlicher Anzahl wie rote Holzhäuschen. Ich mach sie so:

 

Rezept für schwedische Zimtschnecken

Zutaten für ca. 20 Stück

 

  • 500 g Mehl
  • 250 ml lauwarme Milch
  • 100 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 1 Würfel Hefe (oder eine Packung Trockenhefe)
  • Zucker, Zimt evt. auch Kardamom, Ingwer, Nelken
  • zerlassene Butter

Zubereitung

 

Mehl, Hefe, Milch, Zucker und Butter zu einem glatten Teig verkneten und ca. 30 Minuten mit einem Tuch abgedeckt gehen lassen.
 
Erneut durchkneten und zu einem Viereck ausrollen - nicht zu dünn, sonst werden die Schnecken zu knusprig. 
 
Zerlassene Butter auf den Teig pinseln und mit Zucker und Zimt (evt. anderen Gewürzen) bestreuen.
 
Den Teig zusammenrollen, in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden und mit etwas Abstand zu einander auf ein Backblech legen.
 
Noch einmal 10 Minuten ruhen lassen und den Backofen vorheizen.
 
Die Zimtschnecken brauchen ungefähr 20-25 Minuten bei 180°C und schmecken frisch und noch warm am besten.
 

Smaklig måltid :-)

Zimtschnecken gibt es definitiv in jeder schwedischen Bäckerei, in jedem Coop und jedem ICA und auch in den meisten Cafés. Die größten macht angeblich das Café Husaren in Göteborg ;-)

 

Aber die selbstgemachten kanelbullar schmecken mindestens ebenso köstlich und sind eine schöne Möglichkeit, sich ein bisschen Schweden nach Hause zu holen!

 


Dass man nicht in Schweden ist, ist schließlich kein Grund auf Fika zu verzichten!

Text und Fotos: Rike Jütte

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Danke fürs Lesen!

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